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ISAM

ISAM-Index
ISAM-Index


ISAM steht f�r

  • I = Index
  • S = Sequentiell
  • A = Access
  • M = Method

Die ISAM-Speicherstruktur war historisch gesehen die erste Speicherstruktur, die einen effizienten Lesezugriff erlaubte. Sie stand schon bei den Vorg�ngern der relationalen Datenbanken,den Netzwerkdatenbanken? und hierarchischen Datenbanken, zur Verf�gung. Grundlegend ist, wie der Name schon sagt, der Index selber.

Die Daten werden bei der ISAM-Struktur �ber die Indexspalte aufsteigend sortiert. Aus jedem Block wird der gr��te Schl�sselwert als Repr�sentant vermerkt und in einer gesonderten Tabelle abgelegt. Der Index ordnet also jedem Block ein Intervall der m�glichen Schl�sselwerte zu. Der ISAM-Index ist ein d�nner Index mit logischen Adressen.

Was passiert bei Neuzug�ngen?

Der Index ordnet jeder Seite ein Intervall der m�glichen Schl�sselwerte zu. Wenn die Seite schon gef�llt ist, wird ein noch freier Block aus einem �berlaufbereich als Überlaufseite angekettet. So k�nnen lange �berlaufketten entstehen, die nicht mehr aufsteigend sortiert sind und den lesenden Zugriff verlangsamen.

Lesen:Zu einem Schl�sselwert S werden Schl�sselwerte mit S1 <S <= S2 gesucht. Der gesuchte Satz befindet sich in dem Block, auf den der Zeiger S2 verweist. Dies ergibt einen schnellen Zugriff bei wenigen �berlaufseiten.
SchreibenDer Zielblock wird ermittelt, in dem sich der neue Satz befinden soll. Falls noch Platz ist, ergibt sich ein einzelner Schreibzugriff. ist der Block besetzt, muss noch eine �berlaufseite angelegt werden..
L�schenDer Satz wird physisch gel�scht und steht f�r neue S�tze zur Verf�gung. Leere Bl�cke einer �berlaufseite werden wieder zur Verf�gung gestellt.
SpeichereffizienzISAM ben�tigt zus�tzlichen Speicherplatz f�r den Index. Um Uberlaufseiten vorzubeugen, wird ein Fuellgrad? (z. B. 50 %) festgelegt.

siehe auch: MyISAM

Kategorie: Speicherstrukturen, I