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Indexstrukturen-GIS

R�umliche Indexstrukturen, auch als r�umliche Daten- oder Speicherstrukturen bezeichnet, werden verwendet um effiziente Anfragen innerhalb eines Geoinformationssystems durchf�hren zu k�nnen.

Da es bereits unz�hlige Speicherstrukturen gibt, stellt man sich die Frage, wieso diese nicht auch im Bereich der Geoinformationssysteme verwendet werden k�nnen. Gew�hnliche Daten und Geo-Daten stellen zwar beide eine gewisse Information in Form von Zahlen oder Zeichenketten dar, die Behandlung sollcher Daten unterscheidet sich jedoch.

Zum Beispiel macht es durchaus Sinn die Daten aus einem Telefonbuch alphabetisch zu sortieren und diese dann nach einem bestimmten Kriterium zu durchsuchen. W�rde man genau so bei Daten r�umlicher Natur vorgehen w�rde man schnell zu der Erkenntnis kommen, dass es kein Sinn macht Geo-Daten in eine lineare Folge zu bringen, weil keine lineare Abh�ngigkeit besteht. Zum Beispiel kann man nicht sagen ob die Koordinaten der Stadt M�nchen gr��er oder kleiner als die Koordinaten der Stadt K�ln sind.

f�r Geo-Daten ist es sinnvoll, Indexstrukturen zu verwenden, die einen Bezug zur r�umlichen Realit�t besitzen, d.h. r�umliche Objekte m�ssen in der Indexstruktur m�glichs nebeneinander gespeichert werden, wenn diese auch im realen Raum nebeneinander liegen. Indexstrukturen, die diese Voraussetzungen erf�llen sind z.B. Quadtrees, Grid-Files? und R-B�ume.

Kategorie: Geodatenbanken, I

Quelle: Geodatenbanksysteme in Theorie und Praxis von Thomas Brinkhoff