Datenmodell

Ein Datenmodell stellt einen allgemeinen Begriffsapparat zur Verfügung, der es gestattet, Realitätsausschnitte ohne Eingrenzung auf ein bestimmtes Sachgebiet zu modellieren. Mit dem Datenmodell werden die Datenobjekte und die Operatoren auf diesen Objekten festgelegt. Das Datenmodell ist somit analog zu einer Programmiersprache, die Datentypen und Funktionen werden mit Mitteln der Datenbanksprache beschrieben.

Ein Datenmodell hat Basisdatentypen? und Typkonstruktoren, um aus den einfachen Datentypen komplexere Daten zu konstruieren, sowie Typkonstruktionsregeln. Die Typkonstruktionsregeln legen fest, in welcher Form sich Basisdatentypen und Typkonstruktoren miteinander kombinieren lassen.

siehe auch:

Die Methodik der Datenmodellierung findet in den ersten beiden Ebenen des ANSI-3-Ebenenmodells, der externen und der konzeptionellen Ebene, Anwendung.

Quellen:

  • Elmasri, Ramez; Navathe, Shamkant B.: "Grundlagen von Datenbanksystemen" , Pearson Studium, München, 2009, ISBN 978-3-86894-012-1
  • Faeskorn-Woyke, Heide; Bertelsmeier, Birgit; Riemer, Petra; Bauer, Elena: "Datenbanksysteme - Theorie und Praxis mit SQL2003, Oracle und MySQL", Pearson Education, München, 2007, ISBN 978-3-8273-7266-6
  • Kemper, Alfons; Eickler, André: "Datenbanksysteme", Oldenbourg, München, 2011, 978-3-486-59834-6
  • Saake, Gunter; Sattler, Kai-Uwe/Heuer, Andreas: "Datenbanken - Konzepte und Sprachen", mitp-Verlag, Redline GmbH, Heidelberg, 2011, ISBN 978-3-8266-9156-0
  • Vossen, Gottfried: "Datenmodelle, Datenbanksprachen und Datenbankmanagementsysteme", Oldenbourg, München, 2008, ISBN 978-3-486-27574-2

Kategorie: Allgemeines, Datenmodellierung, D