Raeumliches-Datenmodell

Unterseite von Datenmodell

Ein räumliches Datenmodell ist ein Datenmodell zur Speicherung von räumlichen Daten in einer Geodatenbank.

Zu einem räumlichen Datenmodell gehören:

  • Geometrische Eigenschaften, die die Lage und Ausdehnung von Objekten im Raum beschreiben. Dabei wird entweder das Vektormodell oder das Rastermodell benutzt
  • Topologische Eigenschaften, die relativen räumlichen Beziehungen von Objekten zueinander beschreiben
  • Thematische Eigenschaften, die die Sachattribute der Objekte beschreiben
  • Nominale Eigenschaften, wie z.B. Bezeichnungen wie Ortsnamen oder PLZ
  • Qualitative Eigenschaften, wie z.B. Wochentag der Müllabfuhr
  • Quantitative Eigenschaften wie Einwohnerzahl oder Niederschlagsmenge und
  • Temporale Eigenaschaften, die den Zeitpunkt oder den Zeitraum beschreiben, für den die übrigen Eigenschaften gelten.

Konkrete räumliche Datenmodelle sind das Simple-Feature-Modell? der OGC und die ISO-Norm: SQL/MM Spatial?.

Grundlage von räumlicher Datenmodellen sind Koordinatensysteme.

Kategorie: Geodatenbanken, R, D

Quellen:

  • Brinkhoff, Thomas: "Geodatenbanken in Theoroe und Praxis", Wichmann, Heidelberg, 2008, ISBN: 978-3-87907-472-3
  • Kudraß, Thomas, Taschenbuch der Informatik, Leipzig, 2007, ISBN: 978-3-446-40944-6