Eventually Consistent

Das Eventually Consistent-Konzept stellt eine Abkehr dar vom strikten Transaktions- und Konsistenzbegriff, wie sie von relationalen Datenbanksystemen her bekannt sind. Erforderlich wird dies durch die extrem angestiegenen Datenmengen, die extrem angestiegenen Nutzerzahlen und die die extrem angestiegenen Anforderungen an Antwortzeiten. Dies alles erfordert als eine zentrale Technik den Einsatz verteilter Datenbanksysteme, die ihrerseits die Problematik des CAP-Theorems implizieren, woraus sich ein gänzlich neues Verständnis von Konsistenz entwickelt hat:

"Konsistenz als Zustandsübergang, der irgendwann erreicht wird."

Vor diesem Hintergrund wurde alternativ zu den ACID-Eigenschaften? von Transaktionen mit BASE ein alternatives Transaktionskonzept entwickelt.

Quellen:

  • Edlich, Friedland, Hampe, Brauer: „NoSQL – Einstieg in die Welt der nichtrelationalen Web2.0- Anwendungen“, Hanser-Verlag, 2010, ISBN 978-3-446-42355-8

Weiterführende Literatur:

  • Frey, M.: „Etablierte Datenmodelle der NoSQL-Familie und ihre spezifischen Eigenschaften im Kontext von Cloud-Datenbanken“, Bachelorarbeit, FH Köln, Institut für Informatik, 08/2010
  • Kossmann, D., Kraska T.: „Data Management in the Cloud: Promises, State- of-the-art and Open Questions“, in „Datenbanken und Cloud-Computing“, Datenbank Spektrum, Band 10 Heft 3, Springer-Verlag, 12.2010, S. 121-129

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