Koordinatensysteme

Ein Koordinatensystem dient dazu, Positionen von Punkten im Raum zu bestimmen. Sie werden in Geoinformationssystemen verwendet. Historisch gesehen stammt der Begriff der Ordinate im kartesischen Koordinatensystem von Leibniz.

Die wichtigsten Typen von 'allgemeinen' Koordinatensystemen sind:

  • Kartesische Koordinaten
  • Kreiskoodinaten
  • Zylinderkoordinaten und
  • Kugelkoordinaten

Daneben gibt es noch 'georeferenzierende' Koordinatensysteme, die wieder in 'geografische' Koordinatensysteme und in 'projizierte' Koordinatensysteme unterschieden werden.

'Geografische' Koordinatensysteme werden durch den Längengrad und den Breitengrad beschrieben. Hierzu gehört auch das WGS84-System, dass z.B. in Navigationssystemen verwendet wird.

'Projizierende' Koordinatensysteme enthalten eine mathematische Abbildung von Positionen auf der Erdoberfläche auf eine Ebene. Hierzu gehören das in Deutschland verwendete Gauß-Krüger-System und das UTM-Koordinatensystem.

Durch die freie Wahl der Projektionen hat jedes Land die Möglichkeit, ein eigenes Koordinatensysteme festzulegen, dass exakt zum vorgegebenen Land passt. In der EPSG -Datenbank existieren über 4000 verschiedene Systeme, die einheitlich beschrieben sind.

Kategorie: Geodatenbanken, K

Quellen: