Objekt-relationalesMapping

Als objekt-relationales Mapping (kurz: ORM oder O/R-Mapping) bezeichnet man die Abbildung zwischen den Entitäten in objekt-orientierten Anwendungen und ihren entsprechenden Datenstrukturen in einer relationalen Datenbank.

Dieses Mapping ist nötig, weil es einen Strukturbruch (Impendance Mismatch) zwischen der relationalen und der objekt-orientierten Welt gibt. Datenstrukturen in objekt-orientierten Systemen zeichnen sich dadurch aus, dass das Verhalten und die Daten selbst in Objekten hinter Schnittstellen gekapselt sind, währenddessen Datenstrukturen in einer Datenbank für gewöhnlich nach den Prinzipien der relationalen Algebra organisiert sind.

Um diesen Strukturbruch zu überwinden, existieren eine Reihe von Lösungen. Dazu gehören objekt-relationale Datenbanken und Frameworks für objekt-orientierte Programmiersprachen, die das Mapping zwischen den Objekten und ihren korrespondierenden Datenstrukturen in relationalen Datenbanken sehr generisch lösen. Zu den Strukturbrüchen, die mit einem Framework gelöst werden, gehören u.a.:

  • Die Abbildung von Beziehungen/ Kardinalitäten.
  • Strategien zur Generierung von eindeutigen Schlüsseln/ Identifier.
  • Umsetzung des objekt-orientierten Konzepts der Vererbung.
  • Eine einheitliche Handhabung des Datenbankzugriffs im Hinblick auf den konkurrierenden Zugriff auf diese Ressource.

Kategorien: Objektrelationales Mapping, O