Optimierung der Ein-/Ausgaben

Bei der Optimierung von Ein- und Ausgaben in Datenbanken geht es darum, für die notwendigen physischen Speicherzugriffe eine bestmögliche Ausführung zu erzielen.


Zugriffsverteilung

  • Eine Laufzeitverbesserung für Datenbankanfragen kann erzielt werden, wenn die Tabellendaten und die zugehörigen Indexdateien sich auf unterschiedlichen Datenträgern befinden. Dies ist von Vorteil, wenn es häufiger zu Neuindexierung von Tabellen kommt.
  • Partitionierung: Wenn die Daten tabellenweise auf unterschiedlichen Datenträgern partitioniert werden, können Verbundoperationen auf die entsprechenden Tabellen parallelisiert werden.
  • Des Weiteren sollten auch Datendateien und Protokolldateien auf unterschiedlichen Datenträgern abgelegt werden.

Physische Speicherstrukturen

  • Cluster-Techniken
    • Durch Cluster-Techniken besteht die Möglichkeit, zusammenhängende Datensätze möglichst in einem Block gebündelt zu speichern. Dies gilt auch für Datensätze unterschiedlicher Tabellen.
    • Der Zugriff kann dann über einen so genannten Cluster- Schlüssel erfolgen. Allerdings steigt die Zugriffszeit bei Anfragen ohne Cluster Schlüssel im Suchprädikat, da die gewünschten Daten dann meist auf verschiedene Blöcke verteilt sind.
    • Ein Vorteil liegt gerade bei den Nutzung von Verbundoperationen, wenn die benötigten Tabellen bereits gebündelt gespeichert sind.
  • Reorganisation
    • Bei einer Reorganisation werden zum Beispiel Dateien einer Tabelle, die mit der Zeit zu sehr gewachsen sind und deswegen in mehrere Teile fragmentiert wurde, defragmentiert.
    • Als Zeitpunkt der Reorganisation sollte zu Zeiten durchgeführt werden, wo nur wenige Anfragen an die Datenbank gestellt werden, da die Reorganisation zeitaufwändig sein kann.

Kategorie: Tuning, O