Typkonvertierungsfunktion

Oracle unterscheidet drei Arten der Typkonvertierung:

implizite Typkonvertierung

Für viele "verwandte" Datentypen bietet Oracle eine implizite Typkonvertierung an. Zur Laufzeit wird festgestellt, dass die bei einer Operation verwendeten Datentypen einer Konvertierung bedürfen und es werden die passenden systeminternen Konvertierungsfunktionen angewendet. Wird keine solche Funktion gefunden, so wird ein Konvertierungsfehler erzeugt und die Ausführung bricht ab.

explizite Typkonvertierung

Wenn es bei der implizite Typkonvertierung keine entsprechenden Funktionen gibt, so stehen dem Anwendungsentwickler eine Vielzahl bereits implementierter an Typkonvertierungsfunktionen zur Verfügung. Die Konvertierungsfunktionen können in SQL und PL/SQL überall dort verwendet werden, wo die Namen der Variablen oder Spalten, die konvertiert werden sollen, auch verwendet werden können, also in allen SQL- und PL/SQL-Anweisungen.

Zu den wichtigsten Typkonvertierungsfunktionen gehören u.a.:

benutzerdefinierte Typkonvertierung

Benutzerdefinierte Datentypen erfordern auch benutzerdefinierte Typkonvertierungsfunktionen. Mittels CREATE-CAST können beliebige, benutzerdefinierte CAST-Funktionen vom Entwickler programmiert werden.

Quellen:

  • Faeskorn-Woyke, Heide; Bertelsmeier, Birgit; Riemer, Petra; Bauer, Elena: "Datenbanksysteme - Theorie und Praxis mit SQL2003, Oracle und MySQL", Pearson Education, München, 2007, ISBN 978-3-8273-7266-6
  • Feuerstein, Steven, Pribyl. Bill: "Oracle PL/SQL Programming", O'Reilly, 2009, ISBN-13: 978-0596514464
  • Oracle® Database SQL Language Reference 11g Release 1 (11.1) in http://docs.oracle.com/cd/B28359_01/server.111/b28286/toc.htm
  • Oracle® Database PL/SQL Language Reference 11g Release 2 (11.2) in http://docs.oracle.com/cd/E11882_01/appdev.112/e25519/toc.htm
  • Saurabh, Gupta: "Oracle Advanced PL/SQL Developer Professional Guide", Packt Publishing Limited, 2012, ISBN 978-1-84968-722-5

Kategorie: Oracle-PL-SQL, SQL, Objektrelationales SQL, T